Wie gut war dein Ötztaler wirklich?
Lade deine FIT-Datei hoch und analysiere dein Rennen Pass für Pass: Pacing, Leistung, späte Leistungsfähigkeit, Trittfrequenz, Stopps und Fueling – mit einem klaren Fazit für dein nächstes Rennen.
FIT-Datei hochladen.
Am besten verwendest du die Original-FIT-Datei deines Garmin, Wahoo, Hammerhead oder einer anderen Plattform. Leistung, Trittfrequenz und Herzfrequenz werden nur ausgewertet, wenn sie in der Datei vorhanden sind.
Damit wir die Leistung einordnen können.
Für W/kg und die relative Intensität brauchen wir nur Gewicht und FTP. Fueling-Angaben sind optional.
Erweiterte Leistungsdaten optional hinzufügen
VO₂max und VLamax werden in dieser Beta angezeigt, aber bewusst nicht für eine vermeintlich exakte Kohlenhydratverbrauchs- oder Zeitverlustberechnung verwendet. Für eine individuellere Stoffwechselanalyse braucht es eine validierte Leistungsdiagnostik. Für lange Ausdauerziele ist dabei nicht „VO₂max senken“ das Ziel: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus VO₂max, VLamax, Schwelle und Wettkampfanforderung.
Ötztaler Race Summary.
Was lief gut – und wo steckt Potenzial?
Die wichtigsten Aussagen zuerst. Die detaillierten Messwerte kannst du darunter bei Bedarf aufklappen.
Dein Rennen wird eingeordnet …
✓ Deine Stärken im Rennen
↗ Hier steckt Potenzial
Race Execution Pass für Pass.
Der Grafik-Check bewertet keine absolute Leistungsfähigkeit, sondern nur die Ausführung anhand von Pacing, Trittfrequenz und auffälligen Leistungsspitzen.
Was heißt das für dein nächstes Rennen?
Aus den auffälligen Mustern leiten wir konkrete nächste Schritte ab. Das sind Coaching-Hinweise – keine medizinische oder physiologische Diagnose.
Pacing & Race Execution
Fueling & Magen-Darm-Training
Wie belastbar sind deine Messdaten?
Vor jeder Interpretation prüfen wir, wie vollständig Leistung, Trittfrequenz, Herzfrequenz und Höhe tatsächlich aufgezeichnet wurden.
Wo warst du stark – und wo wurde es teuer?
Die vier Anstiege werden über die offiziellen Streckenlängen und Distanzmarken angenähert.
Wie viel muskuläre Last hast du dir am Berg aufgeladen?
Niedrige Trittfrequenzen erhöhen bei gleicher Leistung das notwendige Kurbel-Drehmoment. Deshalb markieren wir längere Phasen unter 70 rpm – besonders unter 65 und 60 rpm. Die Grenzen sind PMP-Heuristiken und keine universellen physiologischen Schwellen.
Hast du die Körner richtig verteilt?
Wir vergleichen unter anderem die erste und zweite Hälfte jedes Passes sowie Leistungsspitzen relativ zu deiner FTP.
Was blieb am Timmelsjoch von deiner frühen Leistung?
Die Leistung am Timmelsjoch wird mit dem Kühtai verglichen. Das ist ein nützlicher Race-Indikator, aber keine reine Ermüdungsmessung: Dauer, Höhe, Temperatur und Rennsituation beeinflussen den Wert mit.
Wie viel Zeit warst du praktisch nicht in Bewegung?
Stopps werden aus Zeit, Distanz und Geschwindigkeit angenähert. Die Erkennung ist eine PMP-Heuristik und kann sehr langsame Verkehrs-, Rampen- oder Verpflegungsphasen mit erfassen.
Was kam pro Stunde wirklich rein?
Wir bewerten deine Aufnahme – nicht einen vermeintlich exakt berechneten Kohlenhydratverbrauch.
Deine wichtigsten Hebel.
Keine Fantasie-Zeitersparnis und keine erzwungenen drei Probleme: Wir zeigen nur die Punkte, die in deinen vorhandenen Daten wirklich auffallen.
Methodik & Grenzen der Beta anzeigen
Was diese Beta kann – und was nicht.
- Die Originalstrecke wird mit rund 227 km und 5.500 Höhenmetern angesetzt. Die Passfenster orientieren sich an den offiziellen Anstiegen: Oetz–Kühtai 18 km, Innsbruck–Brenner 37,5 km, Sterzing–Jaufenpass 15,5 km und St. Leonhard–Timmelsjoch 29 km. Ein kleiner Streckenoffset wird automatisch über das Kühtai-Höhenprofil korrigiert.
- Stillstand bzw. praktisch bewegungslose Phasen sind aus Zeit, Distanz und Geschwindigkeit gut näherbar, aber nicht identisch mit der Geräte-Autopause. In dieser Beta gilt ein Intervall bei weniger als 0,45 m/s und nur minimalem Distanzfortschritt als praktisch stillstehend. Die Zuordnung zu Verpflegungsstationen bleibt eine Näherung anhand der Streckenkilometer.
- Pacing und Leistungsspitzen sind aus Powermeterdaten gut beschreibbar. Der Vergleich erster/zweiter Passhälfte wird bei deutlich unterschiedlicher Netto-Steigung nicht als Pacing-Fehler gewertet. Windschatten, Wind und Verkehr können wir aus einer FIT-Datei allein nicht vollständig erkennen.
- Die Trittfrequenz-Grenzen von 70 / 65 / 60 rpm sind PMP-Coaching-Heuristiken, keine universellen physiologischen Grenzwerte. Zusätzlich betrachten wir die Dauer unter diesen Grenzen und das geschätzte Kurbel-Drehmoment.
- Niedrige Kadenz bedeutet bei gleicher Leistung höheres Drehmoment. Forschung liefert Hinweise auf stärkere Typ-II-Glykogennutzung bei niedriger Kadenz, erlaubt aber keine pauschale Aussage, dass eine bestimmte rpm-Zahl für jeden Fahrer „schlecht“ ist.
- VO₂max und VLamax werden in dieser Beta nicht für eine exakte Substratverbrauchs- oder Zeitverlustmodellierung verwendet. Eine Leistungsdiagnostik kann die individuelle Stoffwechsel- und Schwellen-Einordnung deutlich verfeinern; die hier gezeigte FIT-Analyse ersetzt diese Diagnostik nicht.
Streckenreferenz: offizielle Ötztaler-Strecke. Cadence-Kontext: systematische Übersichtsarbeit zur Kadenz · aktuelle Übersicht zum Kohlenhydrat-Fueling · Validierungsstudie zu INSCYD/MLSS.


