Ötztaler Race Hub

Ötztaler Radmarathon 2026 · Race Hub

Dein Ötztaler.
Mit Plan statt Bauchgefühl.

Strecke, Pässe, Labestationen, Schlusswagen, Startablauf, Depot-Service, Sicherheitsinfos – plus ein individueller PMP Pacing- und Fueling-Plan auf Basis deiner eigenen Daten.

Tage
Stunden
Minuten
30.08.Start 06:30
227 km
offizielle Renndistanz
5.500 Hm
vier Alpenpässe
2.474 m
höchster Punkt: Timmelsjoch
4.000
Teilnehmer:innen laut Veranstalter

Alles an einem Ort

Was du als Teilnehmer wirklich brauchst.

Offizielle Informationen und PMP-Coaching-Einordnung sind klar getrennt. So weißt du, was Veranstalterangabe ist – und was unser praktischer Vorschlag für Pacing und Verpflegung ist.

Wichtig: PMP Coaching ist nicht der Veranstalter. Veranstaltungsdaten können sich kurzfristig ändern. Für verbindliche Informationen gelten die offizielle Ötztaler-Seite, das Reglement und die Fahrerbesprechung am Samstag.

Die Strecke

Vier Pässe. Vier unterschiedliche Aufgaben.

Offiziell führt die Runde von Sölden über Oetz, Kühtai, Innsbruck, Brenner, Sterzing, Jaufenpass und Timmelsjoch zurück nach Sölden. „Disziplin, Effizienz, Kontrolle, Durability“ ist unsere PMP-Coaching-Einordnung.

Sölden · Start
06:30 Uhr · Richtung Oetz
Kühtai · 2.020 m
erster großer Anstieg
Innsbruck · ca. 600 m
Übergang Richtung Brenner
Brenner · ca. 1.377 m
langer, flacherer Anstieg
Jaufenpass · 2.090 m
dritter großer Pass
Timmelsjoch · 2.474 m
höchster Punkt
Sölden · Ziel
227 km
01 · Disziplin

Kühtai

18 km1.200 Hmmax. 16 %

Du bist frisch, motiviert und mitten im Feld. Genau deshalb ist der erste große Anstieg eine Pacing-Falle.

PMP Athleten-Erfahrung

„Am frühen Morgen kann es sehr kalt sein – und später in Italien deutlich wärmer. Kleidung deshalb als System planen, nicht als ein einziges Outfit.“

Persönliche Rennerfahrung eines PMP-Athleten aus dem vorderen Feld. Temperaturspannen früherer Rennen sind keine Prognose für 2026.

02 · Effizienz

Brenner

37,5 km777 Hmmax. 12 %

Hier zählen Rhythmus, Gruppe und konsequentes Fueling. Unnötige Spitzen kosten später.

PMP Athleten-Erfahrung

„Am Brenner nicht überziehen. Das ist ein Klassiker – gerade weil es sich dort noch kontrolliert anfühlen kann.“

Persönliche Erfahrung. Passt zugleich zur V2-Pacing-Logik: Der Brenner wird bewusst ökonomischer angesetzt als Kühtai oder Jaufen.

03 · Kontrolle

Jaufenpass

15,5 km1.130 Hmmax. 12 %

Jetzt wird relevant, was Pacing, Ernährung, Wetter und bisherige Belastung aus deinem System gemacht haben.

PMP Athleten-Erfahrung

„Vor dem Jaufen keine unnötigen Leistungsspitzen jagen. Auch kurze steilere Passagen gehören zur Gesamtbelastung.“

Bewusst allgemein formuliert: persönliche Erfahrung, keine offizielle Streckenbezeichnung und keine universelle Wattvorgabe.

04 · Durability

Timmelsjoch

29 km1.724 Hmmax. 14 %

Hier interessiert nicht nur deine frische FTP. Entscheidend ist, wie viel Leistung nach vielen Stunden noch nutzbar ist.

PMP Athleten-Erfahrung · Nach dem Timmelsjoch

„Nach dem Timmelsjoch ist es noch nicht komplett vorbei. In der Abfahrt wartet noch ein kurzer, steiler Gegenanstieg – genau dort können die letzten Körner fehlen.“

Der Athlet beschreibt diesen Abschnitt aus seiner Rennerfahrung mit ungefähr 200 zusätzlichen Höhenmetern. Die offizielle Gurgl-Streckenbeschreibung nennt den Gegenanstieg mit rund 150 Höhenmetern. Für die Rennplanung deshalb nach der Passhöhe bewusst noch Reserve lassen.

Schematisches Höhenprofil

227 km zwischen 600 und 2.474 Metern.

Schlüsselstellen aus offiziellen Distanz-/Höhenangaben; Verbindung dazwischen schematisch. Der kurze Gegenanstieg nach dem Timmelsjoch ist jetzt zusätzlich berücksichtigt.

600 m 1.100 1.600 2.100 2.600 Sölden0 km · 1.377 m Oetz · ~31 km Kühtai49 km · 2.020 m Innsbruck · ~84 km Brenner121,5 km · 1.377 m Sterzing · ~137,5 Jaufen153 km · 2.090 m St. Leonhard · ~167 Timmelsjoch~196 km · 2.474 m Gegenanstieg~150 Hm Sölden227 km
Pass / Schlüsselpunkt Tal-/Übergangspunkt Gegenanstieg nach dem Timmelsjoch
Zur Einordnung: Oetz, Innsbruck, Sterzing und St. Leonhard wurden aus den offiziellen Passdistanzangaben rückgerechnet. Der Gegenanstieg nach dem Timmelsjoch ist in der offiziellen Gurgl-Streckenbeschreibung mit rund 150 Hm erwähnt; seine Position in dieser Grafik bleibt schematisch. Die Grafik dient zur Rennplanung und ersetzt nicht den offiziellen Track.

Offizielle Labestationen

Plane nicht nur Gramm pro Stunde. Plane Orte.

Der Veranstalter nennt Labestationen an Kühtai, Brenner, Jaufenpass, Schönau, bei km 196 im Bereich Seeberalm/Timmelsjoch und im Ziel. Das 2026-Reglement nennt dort „Seeberalm“, die offizielle Streckenseite bezeichnet km 196 als „Timmelsjoch“.

StationkmPMP-Praxisgedanke
Kühtai49,0Früh auffüllen. Nicht warten, bis Hunger oder Durst deutlich werden.
Brenner121,5Prüfen, was du wirklich gegessen und getrunken hast – nicht nur geplant.
Jaufenpass153,0Fueling vereinfachen, wenn Kau-/Süßmüdigkeit oder Magenprobleme beginnen.
Schönau191,5Letzte lange Phase Richtung Timmelsjoch absichern.
Seeberalm / Timmelsjoch-Bereich196,0Letzte Versorgung vor der finalen Phase. Die offiziellen Seiten verwenden für km 196 unterschiedliche Bezeichnungen.
Ziel Sölden227,0Chip-Rückgabe und Finisher-Ablauf beachten.
PMP Athleten-Erfahrung · Essfenster auf der Strecke

„Richtung Brenner gibt es rund um Innsbruck und in flacheren Ortsdurchfahrten gute Momente zum Essen. Danach wird es bis zum Jaufen deutlich schwieriger. Am Timmelsjoch ist die erste flachere Phase noch einmal ein gutes Essfenster.“

Persönliche Streckenerfahrung, keine offizielle Verpflegungsvorgabe. Der praktische Gedanke dahinter: Kohlenhydrate möglichst in fahrtechnisch ruhigen, kontrollierbaren Abschnitten aufnehmen – nicht erst dann, wenn die nächste steile Rampe beginnt.

PMP Athleten-Erfahrung · Koffein in der späten Rennphase

„Ab dem Jaufen kann Cola oder – wenn verfügbar – Red Bull eine einfache Koffeinoption für die Schlussphase sein.“

Der Athlet berichtet dies aus seiner Rennpraxis. Red Bull und PowerBar werden vom Veranstalter als offizielle Partner genannt; welche Produkte an einer konkreten Labe 2026 tatsächlich ausgegeben werden, sollte aber nicht als garantiert eingeplant werden. Koffein nur nutzen, wenn Menge und Verträglichkeit vorher getestet sind.

Depot-Service: Der Veranstalter bietet vier Hinterlegungsorte. Bekleidung, Gels, Riegel sowie leere oder mit Pulver befüllte Flaschen sind möglich; Flüssigkeit in Depotflaschen ist laut Teilnehmerinfo nicht erlaubt. Wasser steht an allen Labestationen zur Verfügung.

Interaktiver Depot-Planer

Was liegt wo – und was gibst du unterwegs ab?

Der Veranstalter bietet vier Depot-/Hinterlegungsstationen. In die offiziellen Taschen dürfen Bekleidung und Lebensmittel; Trinkflaschen nur leer oder mit Pulver, nicht mit Flüssigkeit. Wasser gibt es an den Labestationen.

Wichtig: Die offiziellen Depottaschen und Voucher-Regeln des Veranstalters gelten. Dieser Planer organisiert nur deinen Inhalt. Die Rückgabezeiten 2026: Kühtai ab 15:00, Brenner ab 18:00, Jaufen ab 18:30, Timmelsjoch ab 21:00; Abholung am Sonntag bis 22:00 bzw. Montag 31.08. von 08:00–12:00.
Depot 1

Kühtai

frühe Rennphase · möglicher Wechsel von Start-/Abfahrtskleidung
Depot 2

Brenner

vor Sterzing/Jaufen · guter Punkt zum Neuordnen
Depot 3

Jaufenpass

späte Rennphase · Vorbereitung auf Passeiertal/Timmelsjoch
Depot 4

Timmelsjoch

finale Hochlage · Abfahrt nach Sölden mitdenken
Dein Depot-Plan

Noch nicht erstellt.

Race Weekend

Die Termine, die du nicht erst Samstagabend suchen willst.

Startpaket

  • Freitag, 28.08.: 10:00–20:00 Uhr
  • Samstag, 29.08.: 09:00–20:00 Uhr
  • Amtlicher Lichtbildausweis erforderlich
  • Teilnahmebestätigung mitnehmen

Fahrerbesprechung

  • Samstag, 29.08.2026 um 18:00 Uhr
  • Letzte Infos zu Strecke und Wetter
  • Kurzfristige Änderungen hier prüfen
PMP Athleten-Erfahrung · Früher Start

„Das Frühstück für 06:30 Uhr Start vorher organisieren. Viele Hotels bieten extra früh Frühstück an – ich würde trotzdem auf einfache, vertraute Lebensmittel setzen und keine Experimente machen.“

Ein PMP-Athlet nennt als persönliche Beispiele Cornflakes bzw. Ricecream mit Banane und Beeren. Entscheidend ist nicht das konkrete Lebensmittel, sondern dass Menge, Timing und Verträglichkeit vorher erprobt sind.

Start am Sonntag

  • Startaufstellung ab 05:15 Uhr
  • Offizieller Start: 06:30 Uhr
  • Startblock 1: Zufahrt nur bis 06:15 Uhr
  • Startblock 2: Real Timing
  • Neutralisierte Anfangsphase bis Aschbach

Nach dem Rennen

  • Chip-Rückgabe Sonntag 10:00–22:00 Uhr
  • oder Montag 08:00–12:00 Uhr
  • Finisher-Trikot Sonntag 14:00–22:00 Uhr
  • oder Montag 08:00–12:00 Uhr
PMP Athleten-Erfahrung · Vorabend

„Eine große oder ungewohnte Pasta-Party am Vorabend war für mich keine gute Idee. Vertraute Abläufe funktionieren besser als Last-Minute-Carboloading.“

Persönliche Erfahrung. Die Botschaft ist nicht „keine Pasta“, sondern: keine ungewohnte Menge, keine neue Mahlzeit und keine Verdauungsexperimente am Vorabend.

Schlusswagen 2026

Diese Zeiten sind nicht verhandelbar.

Wer sich hinter dem offiziellen Schlusswagen befindet, gilt laut Veranstalter als aus dem Rennen ausgeschlossen. Gleichzeitig ist mit starkem Gegenverkehr zu rechnen.

Punktoffizielle Durchfahrtszeit
Start06:30
Kühtai09:30
Brenner12:15
Jaufenpass Labe14:30
St. Leonhard15:30
Moos16:00
Schönau17:30
Timmelsjoch19:15

Sicherheit

Der wichtigste Plan ist der, mit dem du sicher zurückkommst.

Die Straßen sind laut Veranstalter nicht vollständig und nicht während der gesamten Veranstaltung gesperrt. Es gilt die Straßenverkehrsordnung; mit Gegen-, Quer- und Einsatzverkehr muss gerechnet werden.

Helm & Startnummern

Helmpflicht. Helmnummer, Rückennummer und Startnummer mit integriertem Transponder nach Veranstaltervorgabe anbringen.

Technik

Der Veranstalter verlangt einen selbst mitgeführten Reserveschlauch. Service gibt es über Motorräder, Autos und Stationen an den Labestationen.

Notruf

Tirol: 144
Südtirol: 112
Rettungsfahrzeuge begleiten das Rennen.

PMP Athleten-Erfahrung · Kälte am Morgen

„Ein einfacher Windschutz unter dem Trikot kann am kalten Start überraschend viel bringen.“

Ein Athlet nutzte dafür früher Papier. Wenn du so etwas überhaupt verwendest: sicher verstauen und ausschließlich in vorgesehenen Entsorgungsbereichen wegwerfen – niemals auf der Strecke. Eine passende Weste oder Jacke ist die sauberere Lösung.

Interaktiver PMP Ötztaler Planner

Erstelle deine Pacing- und Nutrition-Race-Card.

Der Rechner verbindet deine Leistungsdaten mit der Ötztaler-Strecke. Version 2 ist gegen öffentlich dokumentierte Ötztaler-Powermeterdaten plausibilisiert und berücksichtigt zusätzlich Durability. Die Pacingwerte bleiben eine transparente PMP-Modellierung – keine wissenschaftlich validierte Zielzeitformel und keine Garantie.

Praxis trifft Modell

Der Rechner verbindet die modellierten Pacingbereiche mit echten Renn-Erfahrungen: Brenner ökonomisch fahren, gute Essfenster Richtung Brenner nutzen, vor dem Jaufen keine unnötigen Spitzen setzen, die flachere erste Timmelsjoch-Phase fürs Fueling nutzen – und nach der Passhöhe noch Reserve für den Gegenanstieg behalten.

Athleten-Erfahrung verändert keine offiziellen Veranstaltungsdaten und ersetzt keine individuelle Trainings- oder Ernährungsberatung.

1 · Leistung & Ziel
Für die Anstiege wird W/kg immer mit ausgegeben.
Wenn du einen sauber bestimmten MLSS-/Diagnostikwert hast, nutze diesen als Referenz.
Wird für die modellierten Checkpoint-Zeiten von der Zielzeit abgezogen und anschließend auf die Labestopps verteilt.
Durability / Leistung nach Vorbelastung
Für Jaufen und besonders Timmelsjoch ist entscheidend, wie gut du Leistung nach vielen Stunden erhalten kannst.
Wenn beide Wattwerte eingetragen sind, haben sie Vorrang vor der Selbsteinschätzung. Beispiel: 300 → 276 W = 8 % Leistungsabfall.
2 · Fueling & Hydration
Verträglichkeit und Schweißdaten schlagen Pauschalwerte.
Der Rechner erhöht deinen trainierten Wert nicht automatisch.
Leer = bewusst keine exakte Flüssigkeitsbehauptung.
Ohne Messung nicht aus Salzrändern exakt ableiten.
3 · Deine Flaschen
4 · Ergänzende Produkte
Nutze einen getesteten eigenen Wert, wenn bekannt.

Deine PMP Race-Card

Modellierte Orientierung · keine Zielzeitgarantie
Schwellenleistung relativ
Gesamt-Intensitätsrahmen
Durability-Einordnung
Kohlenhydrate pro Stunde
Gesamt-KH über Zielzeit
V2Ötztaler-spezifische Pacing-Kalibrierung

Pacing

Leistungsrahmen an den vier Pässen

Version 2 bildet das typische Ötztaler-Muster gezielter ab: Kühtai kontrolliert hoch, Brenner deutlich ökonomischer, Jaufen wieder höher und Timmelsjoch stark abhängig von deiner Durability. Die Werte beziehen sich auf die durchschnittliche Anstiegsleistung – nicht auf kurze Rampen oder Überholspitzen.

Kühtai · Disziplin
Ø-Leistung am Anstieg

Frische Beine nicht mit unbegrenzter Belastbarkeit verwechseln.

Brenner · Effizienz
Ø-Leistung · Gruppe mitdenken

Gleichmäßigkeit und Gruppe sind oft wertvoller als hohe Durchschnittsleistung.

Jaufen · Kontrolle
Durability wirkt mit

RPE, Herzfrequenz und Bedingungen mit der Leistung abgleichen.

Timmelsjoch · Durability
stärkste Durability-Gewichtung

Spät im Rennen zählt kontrollierbare Leistung mehr als ein Morgen-Sollwert.

Segment-Race-Card

Checkpoint für Checkpoint statt nur vier Wattbereiche.

Die Zeiten sind ein Zielzeit-Korridor aus deiner eingegebenen Renndauer. Die Verteilung orientiert sich an typischen Ötztaler-Streckenanteilen und wird auf deine Zielzeit skaliert. Sie ist keine physikalische Streckensimulation und keine Ergebnisprognose. Die offiziellen Schlusswagenzeiten bleiben maßgeblich.

Abschnitt Distanz Modellzeit Ziel-Ankunft Cut-off-Marge Fueling bis dort

Die Checkpoint-Zeiten sind Planwerte, keine Prognose. Gruppen, Wind, Abfahrten, Verkehr, Wetter, Stopps und Tagesform können die reale Verteilung deutlich verschieben. Für die Rennsteuerung sind Leistungsbereiche, RPE und die offiziellen Cut-offs wichtiger als ein minutengenauer Split.

Nutrition

Fueling- und Hydration-Rahmen

Flüssigkeit / h
Natrium-Orientierung / h
Flaschenäquivalent / 2 h

Praktische 2-Stunden-Einheit

Produkt-Äquivalente, keine Aufforderung nur Gels oder nur Riegel zu nutzen. Kleine, regelmäßige Portionen und getestete Produkte sind entscheidend.

KH-Plan

Flaschen-Plan

Natrium-Plan

Hinweise zu deinen Eingaben

    Sticker-Vorschau

    So sehen deine Druckvarianten aus.

    Die Sticker werden hier direkt als Miniatur angezeigt. Unter jeder Vorschau kannst du die passende Variante sofort drucken oder als PDF sichern.

    Race Sticker Oberrohr

    Lange horizontale Version mit Profil, Passen, Laben, Cut-offs, Pacing und KH-Zielen.

    Race Sticker Vorbau

    Vertikale Vorbau-Version im Stil klassischer Eventsticker – kompakt und schnell lesbar.

    FuelBar Sticker

    Separate Fueling-Variante mit KH-, Flaschen- und Natrium-Plan für die Rennpraxis.

    Druckvarianten: Race-Card, horizontaler Oberrohr-Sticker, vertikaler Vorbau-Sticker und FuelBar-Sticker – jeweils mit integriertem PMP-Logo.

    Pacing-Kalibrierung V2: Öffentliche Ötztaler-Leistungsanalysen zeigen wiederholt ein charakteristisches Muster: Kühtai relativ hoch, Brenner deutlich ökonomischer, Jaufen wieder höher und Timmelsjoch mit großer Streuung durch Ermüdung, Fueling und Durability. Diese Daten dienen der Plausibilisierung – nicht als universelle Sollwerte für jeden Athleten.
    Wissenschaftliche Basis: Für sehr lange Ausdauerbelastungen liegt die klassische Kohlenhydrat-Orientierung häufig bis etwa 90 g/h bei mehreren transportierbaren Kohlenhydratquellen. Neuere Forschung untersucht 90–120 g/h bei sehr gut trainierten Athleten; ein pauschaler Zusatznutzen oberhalb 90 g/h ist nicht eindeutig. Flüssigkeit und Natrium müssen stärker individualisiert werden.

    Letzter Check

    Die praktische Ötztaler-Checkliste.

    Organisation

    • Teilnahmebestätigung
    • Amtlicher Lichtbildausweis
    • Startpaket rechtzeitig abholen
    • Fahrerbesprechung / Wetterupdate prüfen
    • Frühstück für den sehr frühen Start vorher organisieren
    • Vorabendessen vertraut und erprobt halten
    • Startblock und Zufahrt kennen
    • Depot-Taschen vorbereiten

    Rad & Material

    • Bremsen, Reifen, Schaltung prüfen
    • Reserveschlauch mitführen
    • Pumpe / CO₂ und Werkzeug
    • Powermeter / Radcomputer geladen
    • Bekleidung für Temperaturunterschiede
    • Keine unnötigen Last-Minute-Umbauten

    Fueling

    • Kohlenhydratmenge pro Stunde definiert
    • Flaschen- und Nachfüllstrategie
    • Produkte im Training getestet
    • Festlegen, in welchen ruhigen Rennabschnitten feste Nahrung gegessen wird
    • Plan B bei Magen-/Süßmüdigkeit
    • Depot-Inhalt je Rennabschnitt

    Pacing & Kopf

    • Kühtai-Obergrenze vorher festlegen
    • Nicht jedem Gruppentempo folgen
    • Brenner bewusst ökonomisch fahren
    • Vor dem Jaufen unnötige Leistungsspitzen vermeiden
    • Leistung mit RPE und Bedingungen abgleichen
    • Späte Rennhälfte als eigene Aufgabe betrachten
    • Plan B ist Rennstrategie, kein Scheitern
    PMP Athleten-Erfahrung · zwei Dinge für die letzten Stunden

    1. Koffeinoption für die späte Phase vorher festlegen – nicht spontan alles nehmen, was süß und koffeinhaltig ist. 2. Nach dem Timmelsjoch mental noch nicht auf „fertig“ schalten: der Gegenanstieg kommt noch.

    Beides sind Praxis-Hinweise. Koffein ist keine Pflicht und der Gegenanstieg ist kurz – aber nach vielen Stunden kann genau so ein Abschnitt unverhältnismäßig hart wirken.

    Nach dem Ötztaler ist vor dem nächsten Ziel

    Du willst nicht nur wissen, was du fahren sollst – sondern warum?

    Die kostenlose PMP Academy bietet Race Planner, Fueling Strategy Builder und weitere Analyse-Tools. Wenn du Training, Diagnostik und Rennstrategie individuell verbinden willst, kann PMP Coaching den nächsten Schritt mit dir planen.

    Quellen & Transparenz

    Was offiziell ist. Was PMP daraus macht.

    Offizielle Veranstaltungsdaten: Ötztaler Radmarathon / Ötztal Tourismus, Stand 20.08.2026: Eventseite, Strecke, Teilnehmerinfo, Reglement.

    Zusätzliche offizielle Strecken-/Partnerprüfung: Gurgl: Timmelsjoch-Strecke mit ~150 Hm Gegenanstieg, ÖRM-Vorbereitung: Red Bull & PowerBar als offizielle Partner.

    Ernährungs-/Hydrationsgrundlagen: Jeukendrup 2014 zu Kohlenhydratzufuhr während Ausdauerbelastungen; aktuelle Übersichtsarbeiten zu höheren Kohlenhydratraten; ACSM/NATA-Grundsätze zur individualisierten Flüssigkeitszufuhr und Vermeidung von Übertrinken. Der konkrete Pacing-Algorithmus ist eine PMP-Modellierung und keine publizierte Ötztaler-Formel. Version 2 wurde gegen öffentlich dokumentierte Ötztaler-Powermeter-Verläufe plausibilisiert. Die Checkpoint-Zeiten sind aus der eingegebenen Zielzeit abgeleitete Planwerte und keine Ergebnisprognose.

    Athleten-Erfahrungen: Die als „PMP Athleten-Erfahrung“ gekennzeichneten Hinweise stammen aus persönlichen Rückmeldungen eines PMP-Athleten, der den Ötztaler im vorderen Bereich beendet hat. Neue Hinweise zu Essfenstern, Koffein und dem Gegenanstieg nach dem Timmelsjoch sind ebenfalls als Erfahrung gekennzeichnet; wo möglich wurden einzelne Strecken-/Partnerangaben zusätzlich mit offiziellen Veranstalter- bzw. Regionsseiten abgeglichen.

    Stand: 20.08.2026 · Vor dem Start immer aktuelle Veranstalterinformationen und Fahrerbesprechung prüfen.

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