Pogačar stürzt raus – und genau das war die richtige Entscheidung
Tadej Pogačar ist nach einem schweren Sturz auf der 8. Etappe der Vuelta a España 2026 (29.08.) mit Schlüsselbeinbruch, stabilem Halswirbelbruch und Gehirnerschütterung aus dem Rennen ausgeschieden – sein erstes Grand-Tour-Aus überhaupt.
Auf der 8. Etappe der Vuelta a España 2026 stürzte der bis dahin gesamtführende Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) rund 32 Kilometer vor dem Ziel schwer, nachdem er nach einer Kollision mit einem anderen Fahrer aus dem Feld zu Boden ging. Die Diagnose: eine Gehirnerschütterung, ein verschobener Bruch des linken Schlüsselbeins, der operiert werden musste, sowie ein stabiler Bruch des siebten Halswirbels (C7) ohne Rückenmarksbeteiligung, dazu Schürfwunden an Schulter und Gesicht. Das Team bestätigte "keine weiteren schweren Verletzungen und keine neurologischen Ausfälle" – die Schlüsselbein-Operation wurde wegen der Gehirnerschütterung zunächst verschoben. Für Pogačar ist es das erste Grand-Tour-Aus seiner Karriere und die erste Rennaufgabe überhaupt seit Lüttich-Bastogne-Lüttich 2023. Die Gesamtführung übernahm in der Folge Enric Mas (Movistar Team); nach der 13. Etappe (Sieg: Wout van Aert, 4.9.) führt Mas mit 2:03 Minuten vor Primož Roglič und 2:20 vor Felix Gall.


