PMP Early Bird Ride – KW 42

PMP EARLY BIRD RIDE · Redaktionsstand 17.10.2026, ca. 08:45 Uhr
PMP Coaching · Radsport · Training · Ernährung · Technik
PMP Coaching
Entwurf · PENDING_APPROVAL
KW 42 · Sonntag, 18.10.2026
Redaktionsstand · Sa. 17.10.2026, 08:45 Uhr
PMP Coaching presents
PMP
Early Bird Ride
Die Radsport-Woche zum Frühstück.

Early Bird Ride

+++ Diese Ausgabe +++ Il Lombardia: jüngster Sieger aller Zeiten · Paris-Tours Saisonfinale · Frauenradsport: Zyklus & Regeneration · HIIT vs. Grundlagenvolumen · Low-Carb-Debatte · Gravel-Laufräder
Top StoryTrainingErnährungTechnikRegenerationPMP Original

Fakten vor Tempo. Einordnung vor Hype.

Diese Ausgabe verbindet offizielle Ergebnisse, geprüfte Studien mit DOI und redaktionelle PMP-Einordnung – jede Meldung mit Quellenangabe und, wo nötig, mit offenem Caveat.

Kurvige Bergstraße, die auf einen Gipfel zuführt – keine erkennbare Person im Bild
Pro-Radsport / Training
Solo-Attacke 15 km vor dem Ziel
Foto: Daniela Bay / Unsplash · frei nutzbar unter Unsplash License
Top-Story Offizielle Meldung

Ohne Pogačar gewinnt ein 20-Jähriger Il Lombardia im Alleingang – und seine Attacke ist eine Pacing-Lektion

Beim letzten Monument der Saison 2026 attackiert Paul Seixas rund 15 km vor dem Ziel solo – und hält sein Tempo bis ins Ziel durch. Der jüngste Lombardia-Sieger aller Zeiten zeigt, worauf es bei einer langen Alleinfahrt wirklich ankommt.

PMP-Einordnung · Coaching-PerspektiveEine Attacke 15 km vor dem Ziel zu setzen und sie bis zur Ziellinie durchzuziehen, ist etwas anderes als einfach nur stark zu sein – es ist eine bewusste Entscheidung, das Tempo zu kontrollieren und nicht ins Hoffen zu verfallen. Genau das sehen wir im Coaching oft als größere Hürde als die reine Watt-Zahl: Viele Athlet:innen attackieren zu früh, zu panisch oder zu halbherzig, statt sich auf eine Pace festzulegen und sie durchzuziehen. Wer einen entscheidenden Schlussabschnitt plant – ob Rennen oder Jedermannstrecke – sollte diese Pace vorher im Training simulieren, statt sie am Tag selbst zum ersten Mal zu spüren.
Fakt: Seixas gewinnt im Alleingang, jüngster Lombardia-Sieger aller Zeiten
Quelle: Brújula Bike · 2026-10-10

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BriefsWischen
Kurz-Ticker

Hagenes timt die letzte Attacke der Saison perfekt

Einen Tag nach Il Lombardia stand mit Paris-Tours (217 km, 11. Oktober) der letzte große Eintagesklassiker der Saison an. Eine frühe Zwölfer-Ausreißergruppe hatte zeitweise fast drei Minuten Vorsprung, ein Sturz und eine Attacke von Jenno Berckmoes spalteten später das Feld. In den letzten Kilometern formierte sich eine elfköpfige Spitzengruppe; Per Strand Hagenes (Team Visma–Lease a Bike) attackierte innerhalb des letzten Kilometers im genau richtigen Moment und gewann in 4:31:46 vor Jasper Stuyven und seinem eigenen Teamkollegen Christophe Laporte (beide +0:02). Damit ist die Monument- und Klassiker-Saison 2026 endgültig beendet.

Paris-Tours · Finish4:31:46

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Training Ernährung Technik Regeneration
Navigation

In dieser Ausgabe

Diese Ausgabe dreht sich um: Training (eine kontrollierte Studie zur Frage, ob zusätzliches Grundlagenvolumen neben HIIT überhaupt etwas bringt), Ernährung (eine Gegenposition zur Hochkohlenhydrat-Linie der letzten Ausgaben – eingeordnet, nicht unkommentiert übernommen), Technik (ein neues Gravel-Laufradsystem mit Coaching-Brille) und Regeneration (eine saubere Studie zu Zyklus, Schlaf und Erholung bei trainierten Athletinnen). Viel Spaß beim Lesen!

Die Woche in drei Themen
03 StoriesWischen
Fahrradcomputer am Lenker, Nahaufnahme, keine Person im Bild
Training & Wissenschaft
HIIT vs. Grundlage
Foto: Ruslan Ruslan / Unsplash · frei nutzbar unter Unsplash License
Originalstudie

23 Stunden mehr Grundlage, kein Leistungsgewinn: Was eine neue Studie über HIIT und Zone 2 verrät

Neunzehn moderat trainierte Radsportler:innen und Triathlet:innen wurden 6 Wochen lang in zwei Gruppen trainiert: beide Gruppen absolvierten 3×/Woche hochintensives Intervalltraining (HIIT), eine Gruppe (POL) ergänzte das um zusätzliche 240 Minuten Grundlagentraining pro Woche. Gemessen wurden Zeitfahr-Leistung, Spitzenleistung (Peak Work Rate) und Laktatschwellen, jeweils vor und nach der Intervention. Ergebnis: Beide Gruppen verbesserten ihre Zeitfahrzeit im Schnitt um 8,5 % (±1,2 %) – ohne statistisch messbaren Unterschied zwischen den Gruppen, obwohl die POL-Gruppe über die 6 Wochen rund 23 Stunden mehr trainierte. Die Autor:innen berechnen, dass man über 100 Teilnehmende pro Gruppe gebraucht hätte, um den beobachteten (kleinen) Gruppenunterschied statistisch abzusichern.

Studien-Snapshot

gleiche Zeitfahr-Verbesserung, unterschiedliches Trainingsvolumen

8,5 %
HIIT
HIIT + Grundlage (+23 Std.)
n=19moderat trainiert
6 Wo.Studiendauer
+23 Std.Mehrtraining POL
Wichtig: Kleine Stichprobe (n=19), kurze Dauer (6 Wochen), moderat trainierte Zielgruppe – die Autor:innen selbst betonen, dass der Gruppenunterschied statistisch nicht abgesichert werden konnte (Effektstärke η²=0,4, Power-Rechnung ergibt > 100 Teilnehmende pro Gruppe nötig). Die Studie sagt nichts über langfristigen Formaufbau über mehrere Monate oder Jahre.
PMP-EinordnungFür 6 Wochen und eine moderat trainierte Zielgruppe ist das eine bemerkenswert klare Ansage: Wer wenig Zeit hat, verliert durch den Verzicht auf zusätzliche Grundlagenstunden kurzfristig nichts Messbares – die hochintensive Komponente scheint der entscheidende Reiz zu sein. Das heißt nicht, dass Grundlagenumfang langfristig bedeutungslos ist (die Studie lief nur 6 Wochen, mit moderat trainierten Personen, nicht mit Profis im Jahresaufbau) – aber es ist eine gute Erinnerung, dass „mehr Stunden“ nicht automatisch „mehr Fortschritt“ bedeutet, wenn die Zeit eigentlich fehlt.

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Müsli-Schale mit Bananenscheiben und Erdbeere, keine Person im Bild
Ernährung
Low-Carb-Debatte
Foto: Yente Van Eynde / Unsplash · frei nutzbar unter Unsplash License
Fachmeinung

Macht Low-Carb im Ausdauersport wirklich schlechter? Zwei bekannte Forscher widersprechen der Hochkohlenhydrat-Linie

In einem aktuellen Fachartikel im American Journal of Clinical Nutrition fassen Tim Noakes (emeritierter Sportwissenschaftler, Universität Kapstadt) und Louise Burke (Australian Catholic University) ein Jahrzehnt randomisiert-kontrollierter Studien zusammen: Trainierte Athlet:innen, die 4–6 Wochen entweder eine kohlenhydratarme, fettreiche oder eine kohlenhydratreiche, fettarme Diät aßen, zeigten anschließend identische Leistung in VO₂max-Tests, 5- und 1,6-km-Zeitfahren auf dem Laufband, einer 6×800-m-Intervallserie und einem prolongierten Ausdauertest bei 70 % VO₂max. In der Intervallserie erreichten einige Proband:innen die höchsten je beim Menschen gemessenen Fettoxidationsraten (2 g/min). Während der Belastung verbesserte die Zufuhr von nur 10 g Kohlenhydraten pro Stunde die Zeitfahrleistung um 22 % – unabhängig davon, welche der beiden Diäten zuvor gegessen wurde. Die Autoren schließen daraus, dass Muskelglykogen kein zwingender Treibstoff für Bewegung ist; vielmehr sei eine belastungsinduzierte Unterzuckerung aus dem kleinen Leber-/Blut-Glukosepool die Hauptursache für vorzeitige Ermüdung bei länger andauernder submaximaler Belastung.

Wichtig: Perspective-/Review-Artikel, keine neue Primärstudie; Noakes ist ein bekannter Verfechter von Low-Carb-High-Fat im Ausdauersport – wir weisen das hier bewusst aus, um die Einordnung nicht unkommentiert als neutralen Konsens darzustellen.
PMP-EinordnungWichtig zur Einordnung: Das ist kein neues RCT, sondern eine pointierte Fachmeinung von zwei anerkannten, aber bei diesem Thema nicht neutralen Autoren – Tim Noakes vertritt seit Jahren eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährungsphilosophie im Ausdauersport. Die zitierten Studien sind real und die referierten Effekte (gleiche Leistung nach 4–6 Wochen Low-Carb-Anpassung, Nutzen kleiner Carb-Mengen während der Belastung) widersprechen nicht grundsätzlich dem UCI-Statement – sie beziehen sich auf andere Fragestellungen (Diätanpassung vs. Fueling während extremer Grand-Tour-Belastungen). Für die meisten Hobbyfahrer:innen bleibt die praktische Botschaft ähnlich: Beides – gut antrainierte Fettverstoffwechsel-Basis UND Kohlenhydratzufuhr während langer Belastungen – hat seinen Platz, je nach Ziel und Renndauer.

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Nahaufnahme eines Gravel-Reifens am Laufrad, keine Person im Bild
Technik & Material
Gravel-Laufräder
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Technik

62 mm tiefe Gravel-Laufräder, 1.670 g: Bringt das wirklich was – oder bringt Training mehr?

Newmen hat mit dem Streem G.62 ein 32-Zoll-Laufradsystem (ETRTO 686) für Gravel-Racing vorgestellt: 62 mm Felgenhöhe, 45 mm Außen- / 27 mm Innenbreite, empfohlene Reifenbreite 45–50 mm. Die Carbon-Speichen-Variante wiegt 1.670 g pro Satz (UVP 1.690 €), die Stahlspeichen-Variante mit Sapim-CX-Ray-Speichen 1.760 g (1.390 €). Newmen begründet die Aerodynamik-Behauptung damit, dass der größere Außendurchmesser dem Luftstrom erlaubt, sich hinter dem Reifen früher wieder anzulegen, und dass das bauchige Felgenprofil trotz 62 mm Tiefe gute Seitenwindstabilität bieten soll – konkrete Windkanalzahlen nennt der Hersteller nicht. Vorerst sind die Laufräder nur als Erstausrüstung an Komplett-Bikes verfügbar, nicht einzeln im Handel.

Redaktioneller Hinweis: Das sind überwiegend Herstellerangaben – der Hersteller nennt keine quantifizierten Windkanalwerte für die Aero-Behauptung.
PMP-EinordnungEin 62-mm-Laufrad mit 1,67 kg ist leicht für diese Tiefe – aber Herstellerangaben zur Aerodynamik ohne Windkanalzahlen bleiben Werbeaussage, nicht Messwert. Für die meisten Hobbyfahrer:innen gilt: Ein gutes, haltbares Laufrad ist sinnvoll, aber ein zusätzliches Watt-Sparpotenzial durch Felgentiefe ist in der Regel kleiner als das, was gezieltes Training in derselben Zeitspanne bringt. Bevor du in ein neues Laufrad investierst, lohnt sich die Frage: Wo limitiert mich aktuell wirklich – die Ausrüstung oder die Form?

Fachartikel öffnen →

PMP Satz der Woche
„Erholung ist kein Ausfall im Trainingsplan. Sie ist der Teil, in dem aus Belastung tatsächlich Leistung wird.“PMP Coaching · redaktionelle Einordnung
Regeneration Frauenradsport

Schlaf und Erholung bleiben über den ganzen Zyklus stabil – nur du solltest nicht erwarten, dass sich alles gleich anfühlt

Eine neue, sauber kontrollierte Studie an trainierten Athletinnen zeigt: Leistung, Erholung und Schlafarchitektur unterschieden sich über die Zyklusphasen kaum – obwohl Hormonwerte stark schwankten.

Zwanzig natürlich zyklische, trainierte Athletinnen (27 ± 5 Jahre) durchliefen über zwei Menstruationszyklen jeweils drei Testphasen. Gemessen wurden Östradiol- und Progesteron-Serumwerte, Countermovement Jumps, isometrische Zugkraft, ein wiederholtes 5-km-Radzeitfahren sowie zwei Nächte Schlafarchitektur pro Phase; zusätzlich wurden nächtliche Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität (HRV) per Oura Ring sowie Zyklussymptome täglich erfasst. Ergebnis: Östradiol und Progesteron unterschieden sich erwartungsgemäß und signifikant zwischen den Phasen (p < 0,001 bis 0,04) – doch bei Leistung, Erholung und Schlaf zeigten sich zwischen den Phasen keine signifikanten Unterschiede, mit einer Ausnahme (Tiefschlafanteil N3 % in Zyklus 2). Nächtliche Ruheherzfrequenz war in Phase 1 niedriger und HRV höher als in Phase 4 (jeweils p < 0,001). Auffällig: Während die Hormonwerte innerhalb jeder Phase stark streuten (Variationskoeffizient 28–95 %), zeigten Leistung und Erholung nur minimale Schwankungen.

Wichtig: Kleine, aber methodisch sorgfältige Stichprobe (n=20, Messwiederholung über zwei Zyklen). Die Autor:innen betonen ausdrücklich, dass individuelle Reaktionen von diesem Gruppenmuster abweichen können.
PMP-EinordnungDie praktische Schlussfolgerung der Autor:innen ist bemerkenswert undramatisch: Teste und trainiere dann, wenn es organisatorisch passt, mit zuverlässigen Methoden – statt Tests künstlich auf eine bestimmte Zyklusphase zu legen. Das heißt nicht, dass der Zyklus für einzelne Athletinnen keine spürbaren Auswirkungen hat (individuelle Unterschiede bleiben möglich) – aber auf Gruppenebene war die Leistungsfähigkeit deutlich stabiler als die Hormonwerte selbst vermuten lassen.

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PMP Original

Weiterlesen & direkt ausprobieren

Fester Bestandteil jeder Ausgabe: ein ausgewählter Beitrag aus dem PMP Wissensblog plus ein praktisches Tool aus der PMP Academy.

PMP OriginalWischen
Aus dem PMP Wissensblog

Gleiche FTP, anderer Trainingseffekt? 12 Wochen im Vergleich

Neuer PMP-Wissensblog-Beitrag (veröffentlicht 12.10.2026): Zwei Athlet:innen mit identischem 20-Minuten-Test (300 W) und identisch geschätzter FTP (285 W) können physiologisch völlig unterschiedlich aufgestellt sein. Am Beispiel eines durchgerechneten (ausdrücklich als Lehrmodell gekennzeichneten, nicht gemessenen) Vergleichs zweier Athlet:innen mit unterschiedlichem VO₂max, VLamax, individueller Schwelle und FatMax zeigt der Beitrag: Wer stur nach FTP-Prozentzahlen trainiert, trifft bei dem einen Athleten den Schwellenbereich recht genau, beim anderen liegt dieselbe Prozentzahl spürbar daneben. Zitiert werden u. a. Studien zur Zuverlässigkeit von FTP-Tests und zum Verhältnis FTP/MLSS, eine ältere Studie (Wolpern et al. 2015) an Untrainierten, in der schwellenbasierte Intensitäten die VO₂max-Entwicklung stärker verbesserten als rein prozentbasierte, sowie eine 2026er Studie zum Zusammenhang zwischen glykolytischem Fluss und metabolischen Schwellen bei 50 trainierten Radsportler:innen. Praktischer Rat: Prüfe, ob deine Schlüsseleinheiten (Schwelle, VO₂max, FatMax-Fahrten) wirklich den beabsichtigten Reiz auslösen – Warnsignale sind etwa vorzeitig abgebrochene Schwellenintervalle oder Einheiten, die sich systematisch härter anfühlen als geplant.

TrainingLeistungsdiagnostikFTP vs. INSCYD
Deep Dive lesen →
PMP Academy · FatMax Analyzer
Wo liegt dein FatMax-Bereich?
Academy Tool der Woche

FatMax Analyzer

Interaktives Modell-Tool: Du gibst Intensität (% FTP), Dauer, Kohlenhydratzufuhr vor und während der Belastung, Trainingsziel und -status ein (optional auch FTP, Körpergewicht, VLamax oder einen gemessenen FatMax-Wert) und erhältst eine live berechnete Kurve für relative Fett- und Kohlenhydratverstoffwechsel-Tendenzen, eine Einordnung zu Nähe am plausiblen FatMax-Bereich, Kohlenhydrat-Abhängigkeit und Fueling-Relevanz, sowie Modellschätzungen für Fett-, Kohlenhydrat- und Energieverbrauch. Das Tool macht ausdrücklich deutlich, dass es sich um Orientierungswerte eines Modells handelt, keine Messwerte – für individuelle Werte verweist es auf eine Stoffwechsel-Diagnostik wie INSCYD.

Modell-ToolFatMax-Orientierungverlinkt mit Fueling Builder & Race Planner
Analyzer starten → Academy öffnen →
Technik · Praxis · Nächste Woche
Quick ReadsWischen
Training

+23 Std.

So viel mehr trainierte die Gruppe mit zusätzlichem Grundlagenvolumen in der Studie dieser Ausgabe über 6 Wochen – messbar mehr Leistung brachte das nicht.

Ernährung

+22 %

So viel besser war die Zeitfahrleistung mit nur 10 g Kohlenhydraten pro Stunde während der Belastung – unabhängig von der zuvor gegessenen Diät, laut der Noakes/Burke-Einordnung dieser Ausgabe.

Technik

1.670 g

So leicht ist die Carbon-Variante des neuen Newmen-Gravel-Laufradsatzes Streem G.62 bei 62 mm Felgentiefe – UVP 1.690 €.

Regeneration

28–95 %

So stark streuten die Hormonwerte innerhalb derselben Zyklusphase in der Regenerations-Studie dieser Ausgabe – während Leistung und Erholung auf Gruppenebene erstaunlich stabil blieben.

Science-Fact der Ausgabe
> 100 Teilnehmende
So viele Proband:innen pro Gruppe hätte es gebraucht, um den (kleinen) Gruppenunterschied zwischen HIIT und HIIT-plus-Grundlage in der Training-Studie dieser Ausgabe statistisch sauber abzusichern – ein gutes Beispiel dafür, warum Studien mit n=19 mit Vorsicht gelesen werden sollten.
Was wir beobachten

Die Klassiker-Saison 2026 ist komplett beendet – bei den Frauen endete die Saison in China

Mit Il Lombardia (10.10.) und Paris-Tours (11.10.) ist die Monument- und Klassikersaison 2026 der Männer beendet. Bei den Frauen ging die UCI Women's WorldTour-Saison ebenfalls zu Ende: Lorena Wiebes (SD Worx-Protime) gewann alle drei Etappen der Tour of Chongming Island in China und damit auch die Gesamtwertung vor Lara Gillespie – die letzte Top-Rennveranstaltung des Frauen-Kalenders 2026, nachdem die traditionsreiche Tour of Guangxi 2026 ausfiel. Parallel läuft in dieser Woche die UCI-Bahnrad-WM. Für die Straße beginnt jetzt die Phase, in der viele Hobbyfahrer:innen in den Formaufbau Richtung 2027 übergehen.

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Ausblick · Termine

Ausblick · Termine zum Selberfahren

25.10.2026 Pannonia Gravel, Winden am See (Burgenland/Österreich): 40 km oder 73 km auf ehemaligem Militär-Übungsgelände – war bereits in der letzten Ausgabe angekündigt und rückt jetzt näher; Anmeldestatus direkt beim Veranstalter prüfen. Seit 8.10.2026, 18:00 Uhr ist außerdem die Anmeldung für Rad am Ring 2027 geöffnet (Einzelfahren und 8er-Teams, Gruppenbuchungen ausschließlich online nach dem Prinzip "first come, first served", 15 % der Plätze sind langjährigen Teilnehmergruppen vorab reserviert) – das genaue Renndatum 2027 wurde auf der Quellseite nicht genannt, für Interessierte lohnt sich trotzdem ein früher Blick, da Startplätze erfahrungsgemäß limitiert sind.

Offener Punkt: Für Rad am Ring 2027 nennt die Quellseite bislang kein konkretes Renndatum – nur den Anmeldestart.

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So liest du den Early Bird Ride

Fakt, Evidenz und Meinung bleiben getrennt

Offizielle Meldung: Ergebnis, Termin oder Entscheidung aus Primärquelle.

Originalstudie: wissenschaftlicher Befund mit Stichprobe und Limitationen.

PMP-Einordnung: praktische Interpretation aus Coaching-Sicht – ausdrücklich nicht als Studienergebnis verkauft.

Technik: Herstellerclaims und erste Tests werden als solche gekennzeichnet.

Quellen dieser Ausgabe

  1. Brújula Bike: „Pogačar has an heir at Il Lombardia: 20-year-old Seixas wins as Enric Mas surprises in second“, 10.10.2026 – en.brujulabike.com
  2. CyclingUpToDate: Ergebnisse Paris-Tours 2026, 11.10.2026 – cyclinguptodate.com
  3. PubMed / European Journal of Applied Physiology: Moran-MacDonald et al. (2026): The effectiveness of polarized versus high-intensity training in moderately trained cyclists – doi.org
  4. PubMed / The American Journal of Clinical Nutrition: Noakes & Burke (2026): Does a low-carbohydrate diet impede endurance sports performance? No. – doi.org
  5. tour-magazin.de: Newmen Streem G.62 Launch-Bericht, 12.10.2026 (Herstellerangaben) – www.tour-magazin.de
  6. PubMed / Medicine & Science in Sports & Exercise: Pearson et al. (2026): Variations in Estrogen, Progesterone, and Nocturnal Physiology are not Associated with Performance and Sleep within and between Menstrual Cycles – doi.org
  7. PMP Wissensblog: Gleiche FTP, anderer Trainingseffekt? 12 Wochen im Vergleich – pmp-coaching.de
  8. PMP Academy: FatMax Analyzer – pmp-coaching.de
  9. Cyclingnews: Tour of Chongming Island, Frauen-Saisonfinale 2026 – www.cyclingnews.com
  10. tour-magazin.de: Rad am Ring 2027 – Anmeldung gestartet (Renndatum 2027 auf Quellseite nicht genannt) – www.tour-magazin.de
PMP EARLY BIRD RIDE · Quelle vor Tempo. Einordnung vor Hype. Praxis vor Buzz.
Status: Redaktioneller Entwurf (PENDING_APPROVAL) · automatisiert erstellt am 17.10.2026 · Freigabe durch Torsten steht noch aus.

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